Ein Wochenende voller Weiterbildung, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse
Drei Tage, zahlreiche neue Erfahrungen und ein gemeinsames Ziel: die Weiterentwicklung junger Handball-Schiedsrichterinnen und -Schiedsrichter.
Vom 23. bis 25. Oktober 2026 stand bei unserem REF-Camp nicht nur die fachliche Weiterbildung im Mittelpunkt, sondern auch der gemeinsame Austausch, das Kennenlernen und die persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden.
Freitag – Ankommen, Kennenlernen und erster Workshop
Am Freitagnachmittag startete unser REF-Camp um 15:00 Uhr mit der Anreise sowie der Begrüßung der Teilnehmenden. Nach einem ersten Kennenlernen ging es gemeinsam in die Sporthalle, wo das Camp offiziell eröffnet wurde.
Im Anschluss stand bereits der 1. Workshop auf dem Programm. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Thema „Technische Besprechung“ und erhielten wichtige Einblicke in die Vorbereitung und Organisation eines Handballspiels aus Schiedsrichtersicht.
Nach dem gemeinsamen Abendessen ließen wir den ersten Tag in mit einer Sporteinheit in der Halle ausklingen.
Samstag – Fachwissen, Praxis und Gemeinschaft
Nach dem Frühstück starteten die Teilnehmenden in einen abwechslungsreichen Seminartag. Aufgeteilt in fünf Gruppen durchliefen sie verschiedene Workshops, die sowohl regeltechnische und praktische als auch sportpsychologische Aspekte des Schiedsrichterwesens behandelten.
Im Mittelpunkt standen folgende Themen:
· Stellungsspiel in verschiedenen Spielsystemen meistern: Die richtige Positionierung und das Erkennen unterschiedlicher Spielsituationen.
· Zusammenarbeit mit dem Kampfgericht: Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Schiedsrichtern, Zeitnehmern und Sekretären.
· Handball von heute – schnell und herausfordernd: Die Anforderungen des modernen, dynamischen Handballs an Schiedsrichter.
· Cool bleiben im heißen Spiel: Sportpsychologische Strategien, um auch in schwierigen und emotionalen Spielsituationen konzentriert und souverän zu bleiben.
Neben der Vermittlung von Fachwissen stand insbesondere der gemeinsame Austausch im Vordergrund. Die Teilnehmenden konnten eigene Erfahrungen einbringen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Am Samstagabend wurde es dann sportlich: Beim Bowling, Tischtennis und Badminton konnten sich alle abseits des Handballfeldes austoben und die Gemeinschaft weiter stärken. Nach dem Abendessen folgte ein gemeinsamer Spieleabend. Verschiedene Gruppenspiele sorgten für eine lockere Atmosphäre, viele Gespräche und einen gelungenen Abschluss des zweiten Tages.
Sonntag – Überzeugend auftreten und von Erfahrungen profitieren
Auch am letzten Camptag stand nach dem Frühstück die Weiterbildung im Mittelpunkt. In den abschließenden Seminaren beschäftigten sich die Teilnehmenden mit zwei weiteren wichtigen Themen:
· Fair oder Fair? – Klar entscheiden: Schwierige Spielsituationen bewerten und Entscheidungen sicher treffen.
· Auftreten mit Überzeugung: Selbstbewusstsein, Körpersprache und eine überzeugende Kommunikation auf dem Spielfeld.
Ein besonderer Höhepunkt wartete nach dem gemeinsamen Mittagessen auf die Teilnehmenden. Das Schiedsrichtergespann Büttner/Schutte, welches aktuell im Leistungskader des HVS, im MHV-Standardader sowie im DHB-Perspektivkader aktiv ist, gab spannende Einblicke in seinen bisherigen Werdegang.
Die beiden Schiedsrichter berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Entwicklungsschritten. Durch interaktive Elemente wurden die Teilnehmenden aktiv eingebunden und erhielten wertvolle Impulse für ihre eigene Schiedsrichterlaufbahn.
Den Abschluss bildeten eine gemeinsame Auswertung des Wochenendes sowie die offizielle Verabschiedung aller Teilnehmenden.
Das Wochenende hat einmal mehr gezeigt, dass die Entwicklung junger Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter weit über das reine Regelwissen hinausgeht.
Neben fachlichen Kompetenzen spielen insbesondere Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, mentale Stärke und Teamgeist eine entscheidende Rolle.
Durch die Kombination aus praxisnahen Seminaren, gemeinsamen Aktivitäten und persönlichem Erfahrungsaustausch konnten die Teilnehmenden nicht nur ihr Wissen erweitern, sondern auch neue Kontakte knüpfen und als Gemeinschaft zusammenwachsen.
Ein herzliches Dankeschön!
Ein besonderer Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, Organisatoren sowie den engagierten Teilnehmenden, die dieses Wochenende mitgestaltet haben.
Ebenso bedanken wir uns bei unseren Sponsoren Landskron, Wurzener, Sachsenmilch und FDDH, die durch ihr Engagement solche Veranstaltungen und damit die nachhaltige Förderung des Schiedsrichternachwuchses ermöglichen.
Wir blicken auf ein erfolgreiches REF-Camp 2026 zurück und freuen uns darauf, die Entwicklung der jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter auch in Zukunft zu begleiten.
