Bei den Landessportspielen Ü40 im Handball am 19.08. in Leipzig stand einmal mehr die Freude am Handballsport im Mittelpunkt. Den Auftakt machte das Frauenfinale zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem LSV Südwest. Beide Mannschaften zeigten großen Einsatz und viel Spielfreude. Der SC DHfK Leipzig erwischte den besseren Start und setzte sich früh ab. Zwar konnte der LSV Südwest in einer kurzen Schwächephase der Leipzigerinnen den Rückstand verkürzen, der Favorit ließ jedoch nichts mehr anbrennen und gewann am Ende deutlich mit 27:10. Besonders hervorzuheben ist Gabi Rehschuh vom LSV Südwest, die mit 70 Jahren die älteste Spielerin des Turniers war.
Im Anschluss folgte das Männerturnier mit den Mannschaften des HSV Dresden, der Rodewischer Handballwölfe und des SV LOK Leipzig-Mitte. Im ersten Spiel traf der HSV Dresden auf die Rodewischer Handballwölfe. Die Dresdner übernahmen von Beginn an die Kontrolle und bestimmten das Spielgeschehen. Die Handballwölfe kämpften bis zum Schluss engagiert, konnten den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Endstand 20:15.
Auch im zweiten Spiel hatten die Rodewischer Handballwölfe gegen den SV LOK Leipzig-Mitte einen schweren Stand. Die Leipziger zeigten eine starke Leistung und ließen den Handballwölfen nur wenige Möglichkeiten, selbst Akzente zu setzen. Trotz großem Einsatz mussten sich die Rodewischer auch in ihrer zweiten Partie mit 18:26 geschlagen geben.
Das abschließende Duell zwischen dem HSV Dresden und dem SV LOK Leipzig-Mitte entwickelte sich anschließend zum Höhepunkt des Turniers. Beide Mannschaften kämpften um den Turniersieg und lieferten sich ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Begegnung war hart umkämpft und emotional geführt, sodass zwischenzeitlich auch an den fairen und sportlichen Gedanken erinnert werden musste. Erst in der letzten Spielminuten gelangen dem HSV Dresden die entscheidenden Spielaktion, mit der sich die Mannschaft mit 19:16 den Turniersieg sichern konnte.
Der älteste aktive männliche Teilnehmer des Turniers war Thomas Minnerop von den Rodewischer Handballwölfen mit 55 Jahren.
Ein besonderer Dank gilt dem Kampfgericht, den Schiedsrichtern sowie allen engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihrem Einsatz zu einem gelungenen und sportlich wertvollen Handballtag beigetragen haben.
S. Neumann
