Gerade in der derzeitigen Situation sind ein verlässliches Miteinander, gegenseitiger Respekt und eine konstruktive Zusammenarbeit aller Funktionsträger und Mitarbeiter auf den verschiedenen Ebenen des Handball-Verbandes Sachsen von besonderer Bedeutung.
Das Präsidium des HVS sieht es als seine Verantwortung an, die weitere Umsetzung und Einführung von Handball 360 sicherzustellen und zugleich die Voraussetzungen für einen geordneten und verlässlichen Spielbetrieb auf Verbands- und Regionsebene zu gewährleisten. Unterschiedliche Auffassungen und interne Abstimmungen sollen dabei sachlich und lösungsorientiert geführt werden.
Nach eingehender interner Beratung hat sich das Präsidium des HVS daher dazu entschlossen, den Vizepräsidenten Verbandsentwicklung und Vorsitzenden der Technischen Kommission der Region Leipzig,
Andreas Schwarz, gemäß § 6 Abs. 1 Ziffer k i. V. m. § 31 Abs. 7 der Satzung des HVS von seinen Aufgaben im
Verband und in der Region Leipzig zu entbinden.
Diese Entscheidung bezieht sich auf die Wahrnehmung der genannten Funktionen. Unabhängig davon stellt das Präsidium klar, dass es die von Herrn Schwarz in diesem Zusammenhang vertretenen Positionen und getätigten Aussagen nicht als Position des HVS versteht und sich diese nicht zu eigen macht.
Das Präsidium stellt zugleich klar, dass die Region Leipzig weiterhin über eine funktions- und handlungsfähige Regionsleitung verfügt. Die Aufgaben der Technischen Kommission werden derzeit gemeinsam durch den kommissarischen Vorsitzenden der Region Leipzig, Sportfreund Enrico Kirsch, und den Verantwortlichen Nachwuchs, Sportfreund Janne Krellig, wahrgenommen.
Beide Sportfreunde arbeiten gemeinsam an der weiteren Umsetzung und Einführung von Handball 360 in der Region Leipzig und verfügen über die hierfür erforderlichen Rechte und Zugänge. Damit ist sichergestellt, dass die anstehenden Aufgaben und notwendigen Entscheidungen weiterhin bearbeitet werden können.
Das Präsidium des HVS unterstützt die Verantwortlichen in der Region Leipzig uneingeschränkt und steht mit ihnen sowie mit dem Vizepräsidenten Spieltechnik und seinen Mitarbeitern in engem und regelmäßigem Austausch.
Ziel aller Beteiligten muss es sein, die anstehenden Aufgaben im Interesse des Handballsports in Sachsen sachlich, verlässlich und gemeinsam zu bewältigen. Das Präsidium setzt dabei weiterhin auf einen respektvollen Umgang, eine konstruktive Zusammenarbeit und eine möglichst schnelle Rückkehr zu einer sachlichen Arbeitsbasis.
Das Präsidium des
Handball-Verbandes Sachsen
