Landesseniorenspiele 2018: SG Leipzig gewinnt bei den Frauen, der NHV Concordia Delitzsch sichert sich erstmals den Titel bei den Männern

Der NHV Concordia Delitzsch sicherte sich bei seiner ersten Teilnahme gleich den Titel. Foto: HVS

Das Ambiente hätte nicht besser sein können. Die renovierte Sporthalle Brüderstraße bot den jeweils drei Frauen- und Männerteams beste äußere Bedingungen. Das HVS-Org.-Team um Projekt-Mitarbeiterin Nele Förster und HVS-Geschäftsführer Ronald Meier hatte alles gut im Griff, Hallensprecher Peter Pfefferkorn sorgte mit heißen Rhythmen und launig, fachkundigen Einlassungen für Stimmung und die Schiedsrichtergespanne Stefan Ringling/Juliane Weiß (Frauenspiele) und Torsten Hähne/Andreas Krohn (Männerspiele) leisten ebenfalls ihren Beitrag zu einer typischen Handball-Atmosphäre.  Die Mannschaften dankten es mit engagierten, aber fairen Spiel und so manchen Handball-Leckerbissen. Und so waren sich am Ende alle Beteiligten einig, einen schönen Handballtag verlebt zu haben. Doch zu den Spielen:

Männer:

Im ersten Turnierspiel setzte sich die Dresdner vom HSV gegen sich tapfer wehrenden Rietschener  am Ende noch 23:20 durch. Der Verlierer aus dem Spiel musste dann nach kurzer Pause gegen den aktuellen Ostdeutschen Meister aus der Loberstadt  Delitzsch ran.   Die Concorden, mit den  ehemaligen Bundesligaspielern Jens Große, Alexander Pietsch, Marko Bergelt und Stefan Voigt  gingen hoch konzentriert zu Werke und und gewann am Ende gegen kräftemäßig nun doch abbauende und sich trotzdem tapfer wehrende Rietschener klar mit 32:09. Damit war der Weg frei für ein echtes Endspiel Dresden gegen Delitzsch. Hier konnte der HSV lange das Spiel offen halten, haderte dann aber mit einigen Schiedsrichterentscheidungen und verlor so seine Linie. Am Ende mussten sich die Dresdner den Delitzschern ebenfalls klar mit 19:10 geschlagen geben. Die Stimmung hellte sich zur Siegerehrung schnell wieder auf, gaben doch die Delitzscher als amtierender Ostdeutschen Meister und damit Ausrichter für 2019 unter großen Beifall bekannt, dass der HSV Dresden als Zweiter der LSS dafür eine Wildcard erhält.

Einzelehrungen gingen an Ricardo Gröger (SSV Stahl Rietschen) als bester Torhüter und  an Alexander Pietsch (NHV Concordia Delitzsch) als besten Spieler. Als älteste Spieler wurden Hans-Jürgen Mühle und Bernd Hilke (beide 56 – beide SSV Stahl Rietschen) geehrt.

Frauen:

Im Frauenturnier gelang es auch diesmal den ostsächsischen Dauergast der LSS, dem SV Steina 1885, die Dominanz der Leipziger Vereine zu brechen.  Gegen den Leipziger SV Südwest gelang im zweiten Turnierspiel ein überraschend klarer 14:06 Sieg. Da der LSV schon sein Auftaktspiel gegen die SG Leipzig mit der ehemaligen Bundesligaspielerin Iris Teichert verloren hatte, bedeutete dies mindestens Platz 2. Das letzte Spiel gegen die SG Leipzig brachte dafür die Bestätigung. Während die Kräfte den Ostsächsinnen immer mehr schwanden, zog Favorit SG Leipzig Tor um Tor davon und sicherte sich mit dem 21:08 Endstand bei seiner zweiten Teilnahme ungefährdet den zweiten Turniersieg.

Die Siegerehrung nahmen der Fachbereichsleiter Leistungssport beim LSB, Dr. Kersten Adler und die LSB-Projektkoordinatorin Leistungssport, Dr. Cathleen Saborowski-Baumgarten vor.  Sie ehrten neben den Mannschaften als  besten Torhüterin Elke Kirsten (LSV Südwest), Andrea Liebers (SV Leipzig) als beste Spielerin und Heidrun Kamann (66- ebenfalls SV Leipzig) als älteste Spielerin.

Ronald Meier

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